



Umbau und Erweiterung des Pfarrheims St. Magdalena – München
Bauort: München
Planungs und Bauzeit: 05.2017 – 05.2023
Über das Projekt:
Die Empfehlungen aus dem statischen Bericht wurden in die weitere Planung übernommen.
Das Bestandsgebäude wurde mit einem Anbau mit neuem Treppenhaus und Aufzug um ca. 160 m² erweitert.
Wegen locker gelagerten Auffüllungen, direkt neben der Am-per, wurde der Anbau auf Brunnenringen gegründet. Die Brunnenringe gründen in dicht gelagerten Kiesen (ca. 2,50m unter GOK). Auf den Brunnenringen wurde ein Trägerrost geplant, der die Gebäudelasten in die Gründung gleichmäßig einleitet und Setzungen gegenüber dem Bestand vermeidet.
Die einfache Anbaukonstruktion (Wände und Decken in Stahlbetonbauweise) ergab sich als Vorteil, weil die Baustelle in fast jeder Wetterbedingung weiterlaufen konnte.
Das Bestandsgebäude wurde umfassend umgebaut und saniert. Zuerst wurden die nichttragenden Wände, Estriche abgebrochen und die Schadstoffe fachgerecht entsorgt. Im Anschluss wurden neue Abfangträger u. -rahmen eingebaut und neue große Durchbrüche erstellt.
Der Bestand wurde komplett mit einer zusätzlichen WDF – Ziegelschale umbaut und rückgehängt. Der Spalt zum Bestand wurde mit Perlite verfüllt, der die Dämmstärke noch verbessert. In die WDF Fassade wurde ein Mosaik integriert. Der alte Dach-stuhl wurde vollständig freigelegt, gereinigt (Trockeneisstrahlen-Verfahren, minus 80°) und nach Verstärkung wird jetzt die Konstruktion über dem Pfarrsaal sichtbar.
Besonderheiten:
Bauen im Bestand (Abfangträger, Deckenschließungen, Wanddurchbrüche) mit Verbund zum Neubau
WDF-Fassade mit integriertem Mosaik und Abfangebene
Trockeneisstrahlen, vorher verdeckte Konstruktion, wird zum sichtbaren Raumeindruck aufbereitet
Sichtbetonflächen
Gründung im archäologisch geschützten Bereich
Beengte Platzverhältnisse während der Bauphasen
Denkmalschutzanforderungen